2015

03.10.2014 – 22.08.2015

Was hat sich bei uns in den letzten Monaten getan?

Gleisbau

Unsere Hauptbeschäftigung war und ist momentan der Aufbau des Gleisvorfeldes vor dem Lokschuppen sowie erste Teile der Fahrstrecke.

Die Strecke vom Methlachgrund zum Parkplatz an der Ortsverbindungsstraße Rügland-Adelmannsdorf wurde am letzten Novemberwochende 2014 fertiggestellt, jedoch noch nicht geschottert und gestopft.

Zuvor hatten wir die beiden Einfahrtsweichen von der Hauptstrecke zum Gleisvorfeld, bestehend aus schweren 750mm-Kleinbahnweichen der Jagsttalbahn, unter großem Aufwand auf die bei uns verwendete Spurweite von 600mm umgespurt und eingebaut. Nun ging es von diesen Weichen weiter in Richtung Lokschuppen: Eine unbedingt benötigte Bogenweiche wurde aus einer 750mm-Kleinbahnweiche hergestellt und eingebaut. Eine weitere Bogenweiche haben wir komplett selbst gefertigt und eingebaut. Letztere verbanden wir mit einer bereits liegenden Verteilerweiche, die zum Lokschuppen führt. Zuletzt wurde diese Verteilerweiche, ehemals Waldbahn Zwieselau, in gerader Strecke mit dem dritten Lokschuppengleis v. l. verbunden.

Derzeit arbeiten wir an der Anbindung der weiteren Lokschuppengleise an die Fahrstrecke. Danach erfolgt das Schottern und Stopfen der gesamten Anlage.

Neuzugänge

Aus den von uns neu entdeckten Sandsteinbrüchen in Freudenbach/Hohenlohe bekamen wir sämtliche Feldbahnfahrzeuge geschenkt, nämlich beide Wagen. Zum einen konnten wir mit Erlaubnis des Stadtbaumeisters der Stadt Creglingen, Herrn Bernd Scheiderer eine Kipplore mit 0,75 cbm Muldeninhalt des Herstellers Dolberg aus dem lange stillgelegten Steinbruch Holzmann bergen. Zum anderen überließ uns die Fa. Naturstein Vorherr ihren Plateauwagen der einstmals mit Seilzug betriebenen Feldbahn zu deren Steinbruch. Herr Roland Vorherr unterstützte unsere Bergungsaktion mit seinem Radlader. Beiden Herren sei hiermit auf’s Herzlichste gedankt!

Weiter konnten wir einen schönen Tonförderwagen aus dem Westerwälder Tonbergbau erwerben. Hersteller dieses Wagens mit Baujahr zwischen 1950 und 1955 war die Fa. Krupp-Dolberg.

Aus einer Sammlungsauflösung nahe Bayreuth erwarben wir eine sehr schwere Linksweiche in 600mm Spur. Die Weiche ist eine Sonderbauart, die speziell für gepflasterte Fabrikhöfe gefertigt wurde. Sie lag ehemals im Gaswerk Berlin-Charlottenburg. Die Weiche ist auf Grund unsachgemäßer Demontage an einem Ende stark verbogen, hat starke Abrostungen und es befindet sich sehr viel steinharte, festgebackene Kohle in den Zwischenräumen. Ein guter Teil der Kohle wurde bereits von uns herausgemeißelt; demnächst soll die Weiche teilzerlegt und in Stand gesetzt werden.

Exkursionen

In 2015 besuchten wir u. a. die noch in Betrieb befindlichen Torfbahnen im Großen Moor bei Uchte, im Lohner Moor, im Borsteler Moor sowie diejenigen im Toten Moor bei Neustadt am Rübenberge.