2009

30.05.09 – 07.11.09

Nachdem die Aktualisierung der Internetseite aus Zeitgründen etwas ins Hintertreffen geraten war, möchten wir unsere geneigten Leser heute endlich wieder über unsere Arbeit des letzten halben Jahres informieren.

Aus der Werkstatt:

Projekt „Frankenfeldbahn“ des bfw:

Lok Gmeinder 25/30 PS: Die antike Tunnellok aus badischer Produktion wurde zur allgemeinen Zufriedenheit fertiggestellt. Insbesondere die Motorarbeiten waren wesentlich umfangreicher und auch teurer als ursprünglich gedacht. Sehr viele Motorteile mussten aufwändig überarbeitet oder neu beschafft werden. Nun ist der ältere luftgekühlte Deutz-Viertaktdiesel vom Typ A 2 L 514 quasi neuwertig und läuft ausgezeichnet, was ohne die Hilfe von Herrn Weiß (Fa. Deutz-Straub in Wendelstein) kaum in dieser Form gelungen wäre. Die Arbeitsleistung des Frankenfeldbahn – Projektes kann man nicht genug würdigen! Die betriebsfähige Lok wurde dem Verein am 29.08.09 feierlich übergeben und erreichte Rügland am 31.08.09. Wir möchten uns bei den Verantwortlichen, Herrn Rupprecht und Herrn Katschmarek, sowie den Teilnehmern in aller Form bedanken!

Lok Hatlapa 5822/52: Da das Projekt seitens der ARGE verlängert wurde, überstellten wir gleich nach Rückgabe der restaurierten Gmeinder-Lok ein weiteres Fahrzeug zur Restaurierung nach Ansbach. Es ist dies eine ganz kleine Lokomotive der Uetersener Maschinenfabrik Hatlapa. Derzeitiger Stand: Die Lok ist zerlegt, entlackt, der Motorvorbau gerichtet und ergänzt. Der Motor wird überholt, wobei viele Teile auf Grund ihres schlechten Zustandes getauscht werden müssen. Zu diesem Zweck wurde ein weiterer Deutz MAH 711 – Dieselmotor als Ersatzteilspender zum Projekt gebracht. Die Kettenräder sind ebenfalls in einem fürchterlichen Zustand und müssen ausgetauscht werden. Wir hatten die Lok ja vor einiger Zeit für eine Veranstaltung an die Jagsttalbahnfreunde verliehen. Nun mußten wir die schockierende Entdeckung hinnehmen, dass die Maschine ohne Gummipakete in der elastischen Motor-Getriebe-Kupplung zurück kam. Diese konnte offensichtlich jemand mit Fachkenntnis brauchen. Zum Ausbau der Gummipakete ist es nötig, das Getriebe lose zu schrauben und zur Seite zu ziehen, insofern kann man durchaus von krimineller Energie sprechen. Auch der originale Zughaken kam nicht mehr zurück und muß nachgefertigt werden. Wir werden in Zukunft keine Lok mehr verleihen.

1 cbm – Muldenkipper ex Bauunternehmung Siebenlist: Der O&K-DIN-Muldenkipper wurde als „Lückenfüller“ vom Projekt Frankenfeldbahn repariert und restauriert. Die Schäden, insbesondere die Blechschäden, waren immens und erforderten großen Arbeitsaufwand. Auch hierfür gebührt den Teilnehmern des Projekts unser aufrichtiger Dank!

Lok Strüver ex Dampfziegelei Ballwieser: Unser Vereinskollege Markus Detterbeck hat den Zylinderkopf des Deutz-Motors einer gründlichen Überholung unterzogen.

Lokschuppen:

Tür: Die Eingangstür in der Lokschuppenrückwand wurde in Eigenleistung gebaut und eingepasst.

Tore: Die altbrauchbaren Schließriegel wurden für unsere Torhöhe passend gemacht und eingebaut.

Hang westseitig: Momentan sind wir mit dem Bau einer Sandsteinmauer beschäftigt, welche den westseitigen Hang abstützen soll. Hierfür errichteten wir ein Feldbahn-Baugleis, durch das wir wetterunabhängig die abgegrabene Erde per Lokomotive wegschaffen und das Baumaterial in die Baugrube hinunterschaffen konnten. Mit mehreren freiwilligen Helfern des Feldbahnmuseums Herrenleite (Historische Feldbahn Dresden) wurde in einer spektakulären Nachtaktion (9.00 Uhr abends bis 3.00 Uhr morgens) die Verschalung für das Fundament erstellt. Dass es darüber hinaus in Strömen regnete, konnte zum Glück niemanden von der Arbeit abhalten. Der Fundamentbeton erreichte uns 7.45 Uhr morgens… Auch die hinter der Mauer entlangführende Drainage wurde schon gelegt. Demnächst hoffen wir nun, mit der eigentlichen Mauerarbeit beginnen zu können.

 

FLZ-Artikel vom 29.08.2009

FLZ Nr. 199/2009 vom 29.08.2009

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28.03.09 – 23.05.09

Aus der Werkstatt:

Projekt „Frankenfeldbahn“ des bfw: Lok Gmeinder 25/30 PS: Die fehlenden und defekten Motorteile werden mit großartiger Unterstützung von Herrn Weiß (Firma Straub-Deutz GmbH in Wendelstein) ersetzt bzw. durchrepariert. U. a. werden die Zylinder gehont, die Einspritzpumpe überarbeitet, die Kolbenringe ersetzt, der Förderbeginn eingestellt, die Kurbelwelle geschliffen, die Pleuellager angepasst und die Kupplung neu belegt. Danach erfolgt der Zusammenbau und (hoffentlich erfolgreiche) Probelauf. Die Kupplungsscheibe im Schwungrad wurde in der Maschinenbauschule Ansbach plangeschliffen. Für die Lackierung der Betriebsnummer („8“) hat Jutta mit Hilfe des Apple Mac eine Vorlage basierend auf Fotografien der Lok erstellt.

ASS AGH des bfz: Lok Strüver Schienen-Kuli (Vorkriegsbauart): Hier hat sich nicht viel Neues getan; fast alle Kleinteile, die Achsen und drei Viertel des Rahmens sind blankgeschliffen. Als nächstes werden die fehlenden Teile ersetzt und Motor u. Getriebe instandgesetzt. Die Restaurierung läuft eher als Nebenprojekt, da derzeit andere Arbeiten vordringlich sind.

Lokschuppen:

Die altbrauchbaren Torbeschläge wurden von uns in der Werkstatt der Fa. Metallbau Tuchscherer, Herrieden, verlängert und verstärkt. Torkloben und Beschläge sind angeschraubt und die Tore eingehängt. Nun fehlen noch die Verblendrahmen und Schließleisten auf den Torflügelaußenseiten sowie die von uns altbrauchbar erworbenen Schließriegel auf den Innenseiten, dann ist diese Baustelle abgeschlossen.

Weiter haben wir aus Beton eine Trittstufe im Bereich der (noch nicht vorhandenen) Eingangstür gegossen.

Materialbeschaffung:

Vom Porphyrwerk Freihung haben wir u. a. eine 1910 gebaute Weiche (L: 5m, Profil 70mm) mit Stellbock beschafft.

 

Protokoll über die 8. Jahreshauptversammlung

Protokoll über die 8. Jahreshauptversammlung 2009 des Vereins
„Fränkisches Feldbahnmuseum e. V.“
am 13.02.2009 zu Rügland

Zeit: 13.02.09, 19.00 Uhr
Ort: Gasthaus „Zum Roten Ochsen“ in Rügland
Versammlungsleiter und Schriftführer: Jürgen Wening
Anwesende stimmberechtigte Mitglieder: 10

Der Versammlungsleiter eröffnet die Sitzung und stellt die satzungsgemäße Einberufung der Versammlung sowie deren Beschlussfähigkeit fest. Anschließend gibt er die bereits mit der Einberufung allen Mitgliedern mitgeteilte Tagesordnung bekannt:

1. Jahresbericht des Vorsitzenden
2. Jahresbericht des Kassiers
3. Jahresbericht der Kassenprüferin
4. Besprechung laufender und zukünftiger Projekte

Zu 1.:

Der 1. Vorstand J. Wening berichtete über den Verlauf der Vereinsaktivitäten im vergangenen Geschäftsjahr 2008:
• Mitgliederentwicklung: Zwei aktiven sowie einem passiven Neueintritt/en steht der Austritt eines passiven Mitgliedes gegenüber. Derzeitiger Mitgliederstand: 32 Mitglieder.
• Beschaffung Baumaterial: Zum Bau einer Stützmauer wurde eine große Menge Sandsteine gekauft.
• Fahrzeugneuzugänge: Zwei 0.75 cbm – Muldenkipper wurden uns vom Schotterwerk Schuhmacher & Heuser in Katzenelnbogen geschenkt. Die Gmeinder – Diesellok des Basaltwerkes Stangenroth konnten wir vom Spielplatz des TSV Eltingshausen erwerben. Weitere Fahrzeugersatzteile bekamen wir vom ehemaligen Sägewerk Emmert in Dietenhofen.
• Baumaschinen-Neuzugänge: Als Spende erhielten wir eine elektrische Bügelsäge, zwei elektrische Schienenstopfgeräte sowie Kleinwerkzeuge und -geräte.
• Lokschuppen:
• Verglasen und Einbau der Fenster wurde abgeschlossen.
• Verbrettern der Wände wurde abgeschlossen.
• Abdichten der Außenmauer mit Bitumendickschicht
• Installation der elektrischen Ausrüstung.
• Transporte: Sämtliche Lokomotiven des Vereins wurden nach Rügland in den Lokschuppen verbracht.
• Zusammenarbeit mit Bildungsträgern:
• ASS AGH: Die ARGE-finanzierte assistierte Arbeitsgelegenheit am beruflichen Fortbildungszentrum Ansbach (bfz) restaurierte im Jahresverlauf fünf Waggons: Einen Plateauwagen ex Kalksandsteinwerke Zapf & Co., Behringersdorf; einen 0.75 cbm – Muldenkipper ex Tonwerk Leichendorf; einen Grubenhunt ex Grube Monika, Ehenfeld; einen 0.75 cbm – Muldenkipper ex Schotterwerk Schuhmacher & Heuser, Katzenelnbogen; einen Schweißflaschenwagen ex Tongrube Monika, Ehenfeld.
• Projekt „Frankenfeldbahn“: Das ARGE-finanzierte Projekt „Frankenfeldbahn“ des Berufsfortbildungswerkes Ansbach (bfw) begann mit der Restaurierung unserer 25/30 PS – Gmeinder – Tunnellokomotive ex Ziegelwerke Schorndorf.
• Sonstige Aktivitäten: Teilnahme am Rügländer Weihnachtsmarkt.
• Internetauftritt: Die Pflege unserer Internetseite durch Peter Kopper hat sich gut bewährt und wird fortgesetzt.

Zu 2.:

Der Kassenwart H. Trenner gab einen Überblick über alle Finanzbewegungen, Ausgaben- u. Einnahmenposten. Näheres kann dem gesonderten Kassenbericht entnommen werden.

Zu 3.:

Die Kassenprüferin bestätigte in ihrem Bericht die Richtigkeit der Angaben aus 2.

Zu 4.:

• Lokschuppen: Es stehen noch aus: Bau der Tore sowie der Eingangstür; Drainage und Regenwasserablauf; Bau einer Stützmauer zum Abstützen des westlichen Hanges, auf dem das Gebäude der MF Rügland steht.
• Räumung des Außenlagers Aurach: Soll in diesem Jahr abgeschlossen werden.
• Gleisbau: Die Vorleistungen für das Genehmigungsverfahren sowie das Einreichen des Bauantrages für den ersten Gleisbauabschnitt sollen in diesem Jahr erfolgen.
• Versammlungen: Die nächste Hauptversammlung findet im Februar 2010 statt.

Ende der Versammlung: 23.00 Uhr.

Versammlungsleiter und Schriftführer: Jürgen Wening

 

FLZ-Artikel vom 22.05.2009

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10.01.09 – 21.03.09

Aus der Werkstatt:

Lok Gmeinder 25/30 PS: Die Lokomotive wurde mittlerweile komplett lackiert, wobei der alte Lack auf den Gehäuseteilen 100% stimmig nachgemischt wurde. Da die beiden vorhandenen Lackschichten farblich übereinstimmten, gehen wir davon aus, dass es sich wahrscheinlich sogar um den in den 30er Jahren gebräuchlichen Gmeinder – Originalfarbton handelt. Die übrigen Lacke für Rahmen, Führerhaus, Maschinensatz usw. entsprachen RAL-Tönen. Lackiert wurde die Lok durch die Lackiererei Lödel in Ansbach unter Verwendung von 2 K-Acryllacken. Für den stark zerstörten Motor der Lok wurden viele Ersatzteile beschafft, u. a. ein kompletter Spendermotor und die erforderlichen Dichtungssätze. Nach wie vor fehlen aber passende neue Pleuellager. Neu beschafft wurden auch ein Radlager sowie das Lager für die Getriebeeingangswelle. Demnächst kann die Lok wieder eingeachst werden. Der vordere Puffer war stark eingedrückt und wurde mit der 100 Tonnen – Presse der Firma Stallmann in Rügland wieder gerichtet. Zu guter Letzt konnte die kaputte Motortemperaturanzeige durch eine identische fabrikneue Temperaturanzeige aus alten Lagerbeständen ersetzt werden, vielen Dank an Peter Ziegenfuß! Insgesamt hat das Feldbahnprojekt des bfw Ansbach bis hierher Großartiges geleistet.

Lok Gmeinder 20/24 PS: Die Lok ist von Winni komplett zerlegt worden. Nun geht es ans Entrosten und Richten der Rahmenbleche.

Lok Heim Lilliput: Stefan hat die fehlende Gummipufferkupplung, die den Bernard-Benzinmotor mit dem Fahrgetriebe verbindet, in etwa nachempfunden. Die Lok ist nun immerhin fahrbereit, wenn auch der Sitz noch fehlt und das Fußkupplungsgestänge noch überarbeitet werden muß.

Lok Strüver Schienen – Kuli (Vorkriegsbauart): Die Lok wird als Nebenprojekt von Jürgen mit Unterstützung der ASS AGH originalgetreu restauriert. Die Lok ist zerlegt und wird nun abgeschliffen. Ein Originalmotor wurde bereits vor Jahren beschafft.

Schweißflaschenwagen ex Grube Monika, Ehenfeld: Der Wagen wurde von der ASS AGH fertiggestellt Er ist sehr schön geworden und befindet sich schon wieder in Rügland.

Lokschuppen:

Seit Anfang des Jahres plante Harald akribisch den Bau der Schuppentore. Bisher haben wir unter seiner Leitung die Torrahmen in komplett gezapfter Bauweise fertiggestellt. Harald hat auch die Torangeln schon geschweißt. Nun geht’s an das Anpassen der altbrauchbar geborgenen Beschläge und an das Verbrettern der Rahmen.

 

05.01.09

Das Team des Fränkischen Feldbahnmuseums wünscht ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009!

Das alte Jahr ging relativ spektakulär zu Ende, wie sie den folgenden Nachrichten entnehmen können:

Aus der Werkstatt:

Lok Gmeinder 25/30 PS ex Ziegelwerke Schorndorf: Die Arbeitsgruppe des bfw Ansbach arbeitet kontinuierlich weiter an der Fertigstellung der Lokomotive.

Lok Gmeinder 20/24 PS ex Basaltwerk Stangenroth: Winni arbeitet ebenfalls regelmäßig an der Lok. Auch die Seriennummer des MWM-Motors konnte zuletzt ermittelt werden, was uns bei der Identifizierung der Maschine sicherlich ein ganzes Stück weiterhelfen wird. Sie lautet 2545.47/9671. Falls Sie als Internetnutzer zufällig die Fabriknummernliste der Motorenwerke Mannheim zur Hand haben sollten, bitte mailen Sie uns. Wir freuen uns über alle Infos zu diesem Motor.

Lok Heim Lilliput ex Touristikbahn Semur-En-Vallon: Stefan arbeitet an der Kupplung der Maschine. Wir bekamen sie ja mit einem Tauschmotor Bernard W 112 ohne Kupplung, den wir kürzlich gegen einen wesentlich besser erhaltenen W 112 mit Kupplung austauschen konnten. Allerdings sind einige Anpassungsarbeiten erforderlich. Es muß die Welle zum Ausrücken der Kupplung umgedreht und an das Fußpedal angebaut werden. Weiter fehlt die elastische Gummipufferkupplung zwischen Motor und Getriebe, welche Stefan derzeit nachbaut.

Lok Henschel DG 13 ex Ziegelwerk Wenderlein, Bechhofen: Der Motor wurde nach der langen Standzeit durchgesehen und wieder betriebsbereit gemacht.

Schweißflaschenwagen ex Grube Monika, Ehenfeld: Der Wagen wurde von der ASS AGH überholt, grundiert und bereits teillackiert. Mit einer baldigen Fertigstellung – noch ohne Flaschen – ist zu rechnen.

Neuerwerbungen:

Diema: Wir haben eine neue Lok! Von einer 1976 stillgelegten Ziegelei konnten wir eine Diesellok der Diepholzer Maschinenfabrik (Diema) erwerben, welche im dortigen Beschickergebäude die Jahre überdauert hatte. Es ist die Lok Nummer 2289 aus dem Jahr 1959, Typ DS 14, welche neu an die Kiesbaggerei Hornung in Parkstetten bei Straubing geliefert wurde und nach Einstellung des dortigen Gleisbetriebs ihren Weg dorthin fand. Wir haben die Lok bereits bezahlt aber noch nicht abgeholt. Die Maschine wiegt 2.8 Tonnen und leistet 16 PS. Im Kauf inbegriffen waren sechs Dreiviertelkubikloren verschiedener Bauarten, wovon eine an das Feldbahnmuseum Friedrich-Zeche in Regensburg abgegeben wurde. Über die restlichen fünf Stück freuen wir uns sehr. Drei stehen bereits in Rügland, die anderen beiden werden wir am Tag des Loktransports mitnehmen. Leider wurde die ältere der beiden Ziegeleibahnloks, eine Jung EL 105 mit stehendem Einzylinder-Zweitakt-Dieselmotor, kurz nach der Jahrtausendwende verschrottet. Für die gute Zusammenarbeit möchten wir uns bei dem Besitzer bedanken!

Sägewerk Wilhelm Wöllmer, Auernheim: Und wir haben neue Loren! Vor zwei Jahren trafen wir mit dem Sägewerk Wilhelm Wöllmer in Auernheim – dem Vorbesitzer unseres dieselhydraulischen Triebwagens – die Vereinbarung zum Tausch zweier dort vorhandener uralter Kipploren gegen neuere achslose Muldenkipper gleicher Größe, sobald wir welche zur Verfügung hätten. Dort werden sie als Holzabfallcontainer genutzt. Dank der Hilfe von Jürgen Frommer (Feldbahn Friedrich-Zeche, Regensburg) konnten wir dem Sägewerk nun zwei wegen zahlreicher Umbauten für den Feldbahnbetrieb unbrauchbar gemachte DDR-Loren als Tauschobjekte bringen. Die antiken Loren wurden am 05.01.09 nach Rügland transportiert. Der Zustand ist nicht sehr gut (teilweise gebrochene Achslager, verbogene Mulden, teilweise fehlende Schlempereisen, fehlende Zughaken) was aber neben dem rauen Umgang mittels Holzkran auch am biblischen Alter von ca. 100 Jahren liegen dürfte. Einer der Wagen besitzt einen Innenrahmen, der andere einen Außenrahmen und irgendwann nachträglich angebrachte Achslager der Marke Oilni. Beide dürften zwischen 1900 und 1910 gebaut worden sein.